Wärmeverbund
Nänikon Uster
Energie gemeinsam nutzen – das ist das Grundprinzip eines Wärmeverbundes. Einfach, komfortabel, ökologisch, preiswert und für Sie als Privat- oder Geschäftskund*in im Gebiet des Wärmeverbundes Nänikon Uster möglich
Abwärme der Rechenzentren für Ihre Liegenschaft
Energieverbund Nänikon Uster erklärt
Das schweizweit tätige Unternehmen Energie 360° baut in Volketswil eine neue Energiezentrale, um die Gemeinden Volketswil, Greifensee, Schwerzenbach und Effretikon mit Energie aus der Abwärme des Rechenzenter Campus von Vantage zu versorgen. Das Abwärmepotenzial der Rechenzenter ist gross genug, um auch Nänikon und Teile von Uster mit erneuerbarer Energie zu beliefern. Mithilfe von Wärmetauschern wird der Abwärme die Energie entzogen und auf einen Wasserkreislauf übertragen. Anschliessend sorgen Wärmepumpen dafür, dass die Fernwärme die zum Heizen benötigte Temperatur erreicht. An besonders kalten Tagen decken Gaskessel die Spitzenlast ab.
Wärme – von der Energiezentrale bis zu Ihnen
Über eine Transportleitung gelangt die Wärmeenergie von der Energiezentrale in Form von heissem Wasser nach Nänikon und Uster. Über das lokale Fernwärmenetz kommt die Wärmeenergie – ebenfalls in Form von heissem Wasser – zu den angeschlossenen Gebäuden im Versorgungsgebiet von Energie Uster.
Grundsätzlich lassen sich die üblichen Heizanlagen schnell und einfach an das Wärmenetz anschliessen. Die Wärmeabnehmer*innen benötigen keine eigene Heizung mehr, sondern eine Anschlussleitung vom Fernwärmenetz in die Liegenschaft und eine kompakte Wärmeübergabestation im Gebäude selbst, welche die Radiatoren oder die Bodenheizung mit Wärme versorgt und das Brauchwarmwasser erwärmt.
Ökologische Vorteile
Finanzielle Vorteile
Betriebliche Vorteile
Zeitplan – Vom Vorprojekt bis zur Umsetzung
Energie Uster und Energie 360° haben seit Herbst 2024 zunächst in einer Machbarkeitsstudie und anschliessend in einem Vorprojekt die Möglichkeiten eines Anschlusses von Teilen von Uster geprüft. Energie 360° wird dabei die Fernwärme bereitstellen, während Energie Uster für den Aufbau und Betrieb des lokalen Verteilnetzes sowie der Übergabestationen bis zu den Wärmekundinnen und Wärmekunden in Nänikon und Uster verantwortlich ist.
Im Vorprojekt wurde zudem eine detaillierte Zielnetzplanung für Uster erarbeitet. Diese zeigt, dass der geplante Wärmeverbund Nänikon Uster im Vergleich zu alternativen Wärmelösungen technisch umsetzbar sowie wettbewerbsfähig ist. Insbesondere die hohe Energiedichte in den vorgesehenen Ausbaugebieten spricht für eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung.
In einem Bauprojekt werden ab Februar 2026 nun die notwendigen Grundlagen erarbeitet, um eine Umsetzung des neuen Wärmeverbundes Nänikon Uster ab 2027 zu ermöglichen. Wärmekundinnen und -kunden können sich bereits jetzt den zukünftigen Fernwärmeanschluss an den Wärmeverbund Nänikon Uster sichern. Ziel ist, die vorgesehenen Ausbaugebiete des Wärmeverbunds Nänikon Uster bis voraussichtlich 2038 vollständig zu erschliessen.
Unser Fernwärmeteam hilft Ihnen gerne weiter
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