Vom Plan bis zum Wasserhahn
Damit wir den Wasserhahn ganz selbstverständlich aufdrehen können, passiert vorher eine ganze Menge. Bevor ein neuer Leitungsabschnitt Trinkwasser transportiert, wird er geplant, gebaut, geprüft und erst danach Teil des Versorgungsnetzes.
- Planen
Vor dem Bau wird festgelegt, wo die Leitung verläuft, welche Dimension sie benötigt und wie die Wasserversorgung während der Bauarbeiten sichergestellt wird. - Baustelle vorbereiten
Bevor die Rohre verlegt werden können, wird der Leitungsgraben erstellt und auf bestehende Werkleitungen abgestimmt. - Rohre verlegen
Die neuen Rohre werden eingesetzt, ausgerichtet und mit dem bestehenden Netz verbunden. - Rohre verschweissen
Moderne Kunststoffrohre werden dauerhaft miteinander verschweisst. So entstehen dichte und langlebige Verbindungen, die das Trinkwasser zuverlässig schützen. - Schieber und Hydranten einbauen
Schieber machen den neuen Leitungsabschnitt steuerbar. Hydranten ermöglichen unter anderem Spülungen, Wartungsarbeiten und den Einsatz der Feuerwehr. - Spülen und prüfen
Bevor Wasser durch die Leitung fliesst, wird sie auf Dichtheit geprüft, gespült, und hygienisch kontrolliert. - In Betrieb nehmen
Erst wenn alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen sind, wird der neue Leitungsabschnitt Teil der Ustermer Wasserversorgung.
Schon gewusst?
Nicht jede Leitung hat denselben Durchmesser.
Je nach Versorgungsgebiet werden unterschiedliche Rohrgrössen eingesetzt.
Leitungen werden für Jahrzehnte gebaut.
Moderne Trinkwasserleitungen sind auf eine sehr lange Lebensdauer ausgelegt.
Jeder Schieber hat eine Aufgabe.
Mit ihm können einzelne Leitungsabschnitte gezielt vom Netz getrennt werden.
Eines der längsten Bauwerke Usters liegt unter der Erde.
Über 220 Kilometer Trinkwasserleitungen verbinden Reservoirs, Pumpwerke und Gebäude – fast bis nach Genf.