Wärmeverbund
Nänikon Uster

Energie gemeinsam nutzen – das ist das Grundprinzip eines Wärmeverbundes. Einfach, komfortabel, ökologisch, preiswert und für Sie als Privat- oder Geschäftskund*in im Gebiet des Wärmeverbundes Nänikon Uster möglich

Wärmeverbund Nänikon Uster

Der Wärmeverbund Nänikon Uster nutzt erneuerbare Abwärme von Rechenzentren in Volketswil.

Abwärme der Rechenzentren für Ihre Liegenschaft

Energieverbund Nänikon Uster erklärt

Das schweizweit tätige Unternehmen Energie 360° baut in Volketswil eine neue Energiezentrale, um die Gemeinden Volketswil, Greifensee, Schwerzenbach und Effretikon mit Energie aus der Abwärme des Rechenzenter Campus von Vantage zu versorgen. Das Abwärmepotenzial der Rechenzenter ist gross genug, um auch Nänikon und Teile von Uster mit erneuerbarer Energie zu beliefern. Mithilfe von Wärmetauschern wird der Abwärme die Energie entzogen und auf einen Wasserkreislauf übertragen. Anschliessend sorgen Wärmepumpen dafür, dass die Fernwärme die zum Heizen benötigte Temperatur erreicht. An besonders kalten Tagen decken Gaskessel die Spitzenlast ab.

Energiezentrale Volketswil im Bau (Stand Januar 2026)
Visualisierung Energiezentrale Volketswil

Wärme – von der Energiezentrale bis zu Ihnen

Über eine Transportleitung gelangt die Wärmeenergie von der Energiezentrale in Form von heissem Wasser nach Nänikon und Uster. Über das lokale Fernwärmenetz kommt die Wärmeenergie – ebenfalls in Form von heissem Wasser – zu den angeschlossenen Gebäuden im Versorgungsgebiet von Energie Uster.

Grundsätzlich lassen sich die üblichen Heizanlagen schnell und einfach an das Wärmenetz anschliessen. Die Wärmeabnehmer*innen benötigen keine eigene Heizung mehr, sondern eine Anschlussleitung vom Fernwärmenetz in die Liegenschaft und eine kompakte Wärmeübergabestation im Gebäude selbst, welche die Radiatoren oder die Bodenheizung mit Wärme versorgt und das Brauchwarmwasser erwärmt.

Eine Wärmeübergabestation wird platzsparend an Stelle der Heizung im Keller installiert (Bild: Isoplus)

Ökologische Vorteile

Einheimische Energie
Dank lokaler Abwärme aus den Rechenzentren in Volketswil sinkt die Abhängigkeit von fossiler Energie.
Bessere Umweltbilanz
Ein Energieverbund funktioniert effizienter und sauberer, als wenn jede Liegenschaft ihre eigene Heizung betreibt.
Klimafreundliche Energie
Die eingesetzte Energie ist erneuerbar, ganz im Sinne der Energiestrategie 2050 des Bundes.

Finanzielle Vorteile

Planbare Energiekosten
Dank des Energieverbunds sind Sie weniger von Preisschwankungen betroffen als bei fossiler Heizenergie.
Finanzielle Unterstützung
Sie können für Ihren Anschluss an den Energieverbund aktuell Fördergelder des Kantons Zürich und des Ökofonds der Energie Uster AG beantragen.
Höherer Immobilienwert
Weil der Anschluss an den Energieverbund eine zukunftssichere und ökologische Heizlösung ist, werten Sie Ihr Gebäude auf.

Betriebliche Vorteile

Rundum-sorglos-Paket
Wir versorgen Sie zuverlässig mit Wärme und übernehmen alle Aufgaben für den Energieverbund. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. 24h-Pikettdienst erfolgt durch Energie Uster.
Platz gewinnen
Ihren bisherigen Heizkessel und den Öltank benötigen Sie bei einem Anschluss an den Energieverbund nicht mehr. Das schafft Platz.
Lösung mit Zukunft
Die Lösung ist im Sinne der Energiestrategie 2050 des Bundes. Und sie unterstütz das Ziel der kommunalen Energieplanung der Stadt Uster.

Zeitplan – Vom Vorprojekt bis zur Umsetzung

Energie Uster und Energie 360° haben seit Herbst 2024 zunächst in einer Machbarkeitsstudie und anschliessend in einem Vorprojekt die Möglichkeiten eines Anschlusses von Teilen von Uster geprüft. Energie 360° wird dabei die Fernwärme bereitstellen, während Energie Uster für den Aufbau und Betrieb des lokalen Verteilnetzes sowie der Übergabestationen bis zu den Wärmekundinnen und Wärmekunden in Nänikon und Uster verantwortlich ist.

Im Vorprojekt wurde zudem eine detaillierte Zielnetzplanung für Uster erarbeitet. Diese zeigt, dass der geplante Wärmeverbund Nänikon Uster im Vergleich zu alternativen Wärmelösungen technisch umsetzbar sowie wettbewerbsfähig ist. Insbesondere die hohe Energiedichte in den vorgesehenen Ausbaugebieten spricht für eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung.

In einem Bauprojekt werden ab Februar 2026 nun die notwendigen Grundlagen erarbeitet, um eine Umsetzung des neuen Wärmeverbundes Nänikon Uster ab 2027 zu ermöglichen. Wärmekundinnen und -kunden können sich bereits jetzt den zukünftigen Fernwärmeanschluss an den Wärmeverbund Nänikon Uster sichern. Ziel ist, die vorgesehenen Ausbaugebiete des Wärmeverbunds Nänikon Uster bis voraussichtlich 2038 vollständig zu erschliessen.

Unser Fernwärmeteam hilft Ihnen gerne weiter

Für detaillierte Beratung und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Kontaktieren Sie unser Fernwärmeteam für eine persönliche Beratung.

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